Rückblick auf Stolpersteinverlegung in Kirchberg: Harry Raymon bewegt die Erinnerung

1 January 2018
Kirchberg/München. Als Zeitzeuge hatte ihn die Stadt eingeladen, der Verlegung der Stolpersteine zum Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger Kirchbergs beizuwohnen. Sehr bewegt und mit den Tränen kämpfend, verfolgte Harry Raymon am 7. November, wie Gunter Demning vor seinem ehemaligen Elternhaus in der Kappeler Straße fünf Stolpersteine verlegte. Als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie war er hier 1926 geboren worden. Zehn Jahre später floh er mit seiner Familie vor den Nazis in die Vereinigten Staaten. Heute lebt Raymon in München.